Als Kitaleitung erlebe ich jeden Tag, wie unterschiedlich unsere Kinder sind – jedes mit seinen eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und seiner ganz persönlichen Geschichte. Mir ist es besonders wichtig, dass sich jedes Kind bei uns gesehen, angenommen und geborgen fühlt.
Unser Therapiehund IDA kann dabei etwas ganz Besonderes schenken: Nähe, Ruhe und Vertrauen – ganz ohne Worte.
Unser Umgang mit Ida
Damit sich Ida bei uns genauso wohlfühlt wie unsere Kinder, begegnen wir ihr mit Ruhe, Respekt und Achtsamkeit.
Die Kinder lernen, Ida nicht einfach zu bedrängen oder ungefragt anzufassen. Wir achten gemeinsam auf ihre Körpersprache und darauf, wann sie Nähe möchte und wann sie eine Pause braucht.
Ganz wichtig ist uns: Ida darf immer „Nein“ sagen.
Sie hat einen Rückzugsort und bekommt die Ruhe, die sie braucht.
So lernen unsere Kinder ganz nebenbei etwas Wertvolles fürs Leben: die Grenzen eines anderen wahrzunehmen, Rücksicht zu nehmen und liebevoll miteinander umzugehen.
Denn echte Freundschaft bedeutet für uns, dass beide sich wohlfühlen dürfen – Kind und Hund.
Was Ida unseren Kindern schenkt
Manchmal reicht es, wenn ein Kind neben Ida sitzt, sie streichelt oder einfach nur ihre Nähe spürt. Ein trauriges Kind findet Trost, ein zurückhaltendes Kind fasst Mut und ein aufgeregtes Kind kommt zur Ruhe.
Dabei lernen unsere Kinder ganz selbstverständlich, Verantwortung zu übernehmen, achtsam zu sein und die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens zu respektieren.
Für mich ist unser Therapiehund deshalb viel mehr als ein tierischer Begleiter. Er ist ein kleines Stück Wärme im Kita-Alltag – ein Freund auf vier Pfoten, der unsere Kinder so annimmt, wie sie sind.
Und genau das möchten wir im Eulennest jeden Tag vermitteln:
Du bist willkommen. Du bist wichtig. Du darfst genauso sein, wie du bist.